Zypern – eine geteilte Insel

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Kloster Bellapais

Festung von Kyrenia

Lala Mustafa Pascha Moschee

Kloster des Heiligen Barnabas

Pathos – Fußbodenmosaiken römischer Villen und Theater

Festung Kolossi

Spuren der britischen Kronkolonie

Zypern – eine geteilte Insel

Karte aus: https://zms.bundeswehr.de/de/mediathek/aktuelle-karte-zypern-5957566

Wie kam es zu dieser Teilung?

Bischofspalast mit der Statue des Erzbischofs und Präsidenten Makarios III.

Nikosia/Lefkosía –  Lefkoşa -eine geteilte Hauptstadt

10 Replies to “Zypern – eine geteilte Insel”

  1. Es ist tief beeindruckend, wie du die Kontraste Zyperns zwischen mediterraner Schönheit und der bedrückenden Realität der Teilung eingefangen hast. Deine Schilderung der „Green Line“ und die Parallelen zur Berliner Mauer machen die Geschichte der Insel greifbar, während die Streetart-Motive zeigen, wie lebendig der Wunsch nach Veränderung bleibt. Mein Tipp: Versuche bei solchen geschichtsträchtigen Orten wie der Ledra Street doch mal, gezielt mit Spiegelungen in Schaufenstern zu arbeiten, um die zwei Welten der geteilten Stadt in einem einzigen Bild künstlerisch zu verschmelzen.

    1. Lieber Marc,

      herzlichen Dank für deine Rückmeldung! Die Teilung erlebbar machen, war genau meine Absicht. Ich habe die Berliner Mauer noch als Jugendliche gesehen und habe auch Ostberlin besucht. Insofern bin ich sensibilisiert für Teilungen. Beeindruckt und erschüttert hat mich gleichermaßen die Mauer von Bethlehem und der Falls Road in Belfast.
      Danke auch für deinen fotografischen Tipp. Spiegelungen hätten sich hier sicherlich angeboten. Aber ich war auf einer Urlaubs-Gruppen-Reise. Da musste ich mir die Zeit zum Fotografieren immer stehlen.

      Liebe Grüße
      Barbara

  2. Seit meiner Zypernreise lese ich alles was ich finden kann.
    I.Z. Mit der Invasion der Türkei entgegen der Garantien von England und den USA, die gerade zu sehr mit Watergate befasst waren, müssen die Tausende Griechen erwähnt werden , die in Türkei verschleppt wurden. Es wird berichtet, dass von ca. 1.800 Griechen bisher jede Spur fehlt.

    1. Lieber Herr Cramer,

      danke für Ihre Information, die unterstreicht, was ich über die Folgen des Putsches von 1974 und der Besetzung des nördlichen Teils Zyperns durch die Türkei geschrieben habe.
      „Es wird berichtet“ empfinde ich als Aussage etwas zu vage. Auf welche Quellen stützen Sie sich?

      Viele Grüße
      Barbara Habner

  3. Wie liebenswert dieses Mittelmeer-Idol.
    Vielleicht typisch -und voller Hoffnung für Zyperns Zukunft- sind die Zeichnungen der streitenden Jungen und ihrem untergehakten, gemeinsamen Gang in die Zukunft/Zukunft beider Zypern?
    Toll wie immer Deine lebensnahen und ästhetischen Reiz verströmenden Bilder.
    Bitte mir weiter Deine Fotoserien zusenden!
    Danke!

    1. Lieber Raimund,

      danke für deine Rückmeldung und das schöne Kompliment über meine Fotos!
      Mir gefällt deine Interpretation zu den Murals der beiden Jungen. Sie haben mir auch gut gefallen im Kontext der zyprischen Geschichte. Wenn es nur so einfach wäre!
      Du bist und bleibst im Verteiler für meine Beiträge! Ich freue mich, dass ich dir Freude damit bereiten kann. Und außerdem würde ich deine charmanten Kommentare vermissen.

      Liebe Grüße
      Barbara

    2. Liebe Barbara,
      Vielen Dank für den wieder so gut recherchierten Bericht über Zypern und die ausdrucksstarken Fotos. Die Teilung der Insel dauert jetzt schon über 50 Jahre und damit länger als die DDR bestand. Diese Umstände machen einen rationalen Menschen durchaus fassungslos. Ein Ende scheint zur Zeit aber nicht absehbar. Toll finde ich, wie die street art Szene mit dem Thema der Teilung umgeht. Sehr schöne Bilder!
      Weiter so liebe Barbara!
      Liebe Grüße Rainer

    3. Lieber Rainer,

      danke für deinen differenzierten Kommentar.
      Ich schätze, dass die Teilung Zyperns kein Thema für die Europäer oder die großen derzeitigen politischen Mächte ist. Ich kann es auch nicht sagen, ob die Bevölkerung das wünscht. Nordzypern ist auf jeden Fall wirtschaftlich abhängig von der Türkei. Und viele Festlandstürken haben sich auf der Insel niedergelassen. Das schafft Fakten.
      Streetart ist die Kunstform, die Missstände pointiert aufnimmt und an Wänden publiziert. Das mag ich so daran.

      Liebe Grüße
      Barbara

  4. Liebe Barbara,

    ein Beitrag, der sehr nachdenklich stimmt – wie immer gekonnt zeigst du geografische, kulturelle, religiöse, politische Einflüsse auf, die dann die „einfache Bevölkerung“ treffen.
    Besonders gefallen haben mir in diesem Zusammenhang die street art-Motive.
    Trotz aller Nachdenklichkeit ist aber auch die Schönheit Zyperns von dir sehr ansprechend herausgestellt.
    Und damit beziehe ich mich nicht (nur) auf die Katzen.

    Beste Grüße
    Daniel

    1. Lieber Daniel,

      danke für deinen prompten und sehr differenzierten Kommentar. Das Thema verlangt nach verschiedenen Facetten. Mein Hauptanliegen war die Teilung der Insel und seiner Hauptstadt, aber ein bisschen wollte ich auch die Schönheit der Insel präsentieren. Man hätte auch nur Strände darstellen können. Das wäre ein anderes Narrativ, das häufig in Reiseprospekten dargestellt wird und von vielen Touristen gerne angenommen wird. Ich hätte auch einen Beitrag über die Katzen von Zypern schreiben können. An jeder Ecke gibt es Dutzende. Das habe ich aber in diesem Beitrag stark reduziert.
      Es freut mich, dass dir die street art gefällt. Ich bin ein ausgesprochener Fan von inhaltlich interessanten Murals und hätte ich mehr Zeit für mich gehabt, hätte ich bestimmt noch mehr aufgespürt.
      Ich finde, street art ist eine ernstzunehmende Kunstform und kann eine starke Stimme haben.

      Liebe Grüße
      Barbara

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