Kaffeehauskultur in Prag

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Café Montmartre – Wo Hašek und Kafka an einem Tisch saßen

Fantova Kavárna – Jugendstil im Hauptbahnhof

Grand Café Orient – Ecken und Kanten mit Stil

Rudolf Břínek, Leiter des Cafés

Café Melvin – die kleine Zuflucht

Café im Prager Gemeindehaus (Kavárna Obecní dům)

Zur Einrichtung gehören unter anderem die renovierten Original-Kronleuchter von František Křižík. Und auch weitere Teile der Ausstattung sind Stücke aus dem Jahr 1912, als das Repräsentationshaus eröffnet wurde. Andere, zum Beispiel die Stühle und Sessel, sind originalgetreue Repliken.

Geschäftsführer Tomáš Bílek

Café Louvre

Café Slavia

Trinken, bis die grüne Fee erscheint

Café Slavia

Café Imperial

Hier noch ein Link zu einem Abschnitt über Kaffeehäuser in Budapest:

Bitte das Foto anklicken!

10 Replies to “Kaffeehauskultur in Prag”

  1. Liebe Barbara,
    wo möchte man zu dieser Jahreszeit lieber sein, als in einem hübschen und gemütlichen Café mit leckeren Torten und reichlich Schlag? Davon gibt es in Prag offensichtlich jede Menge. Danke für den wunderschönen Beitrag, der mal wieder zeigt, dass Kultur nicht nur Literatur und Malerei beinhaltet, sondern schon im Kaffeehaus beginnt. Denn gerade die, die die Literatur und die Malerei voranbrachten, haben einen Großteil ihres Lebens in genau diesen Kaffeehäusern verbracht. Ich freue mich schon auf unser baldiges Wiedersehen in unserem Koblenzer Kaffeehaus.
    Liebe Grüße, Angelika

    1. Liebe Angelika,

      danke für deine Rückmeldung. Du hast so recht. In dieser ungemütlichen Jahreszeit sehnt man sich nach einem schönen Kaffeehaus. Ich kann nur empfehlen, sich mit den kulinarischen und optischen Eindrücken der Kaffeehäuser in Wien, Budapest und Prag einzudecken. Ein Genuss!
      Gleichzeitig freue ich mich auf unser Treffen im Koblenzer Kaffeehaus und hoffe, dass wir uns vorher noch mal sehen.

      Herzliche Grüße
      Barbara

  2. Liebe Barbara,
    Kaffee und Kuchen sind genau mein Metier, daher gefällt mir dieser Beitrag besonders.
    Wie immer sind deine Bilder sehr eindrucksvoll und diesmal entsteht nicht nur Lust, die Orte zu besuchen, sondern man bekommt auch Hunger! 😉
    Besonders gefallen haben mir die Schaukeln am Tresen.
    Vor vielen Jahren war ich in Prag, das Kafka-Wohnhaus habe ich wiedererkannt, aber ich habe wohl auch viel verpasst.
    Ich freue mich auf die Fortsetzung deiner Kaffeehaus-Reihe: Budapest – Prag – und… ?
    Beste Grüße
    Daniel

    1. Lieber Daniel,

      danke für deine Rückmeldung! Prag, Budapest und Wien sind Hochburgen der Kaffeehauskultur, die ja so viel mehr war als Kaffee trinken und Kuchen essen.
      Ich habe keine Ahnung, wo sich Literaten und Künstler heutzutage treffen, um zu diskutieren und ihren Visionen nachzugehen.
      Ich war vor zwei Jahren in der Adventszeit in Wien. Da waren die angesagtesten Cafés immer sehr voll und die Menschen standen Schlange davor. Das machte keinen großen Spaß, auch wenn ich als Einzelperson immer einen Platz am Tresen bekam. Vielleicht zu einer anderen Jahreszeit?

      Liebe Grüße
      Barbara

    1. Lieber Bernd,

      Danke für dein Kompliment! Das spornt mich an.
      Es war ein Vergnügen, die Kaffeehäuser zu besuchen und ihren Glanz, ihre Atmosphäre und die leckeren Torten zu geniessen. Das hat mich beim Texten und der Bildbearbeitung sehr motiviert.
      Wir sehen uns im März auf Sylt!

      Liebe Grüße
      Barbara

  3. Liebe Barbara, beim Lesen des Berichts und Betrachten der tollen Bilder merkt man, was man in Deutschland auch vermisst, nämlich diese sehr besondere Kaffeehauskultur, die in Prag, Wien und Budapest immer mehr war als ein Ort zum Kaffeetrinken und Küchenmesser. Dieses Thema hast du sehr schön herausgearbeitet. In Wien habe ich im Café Hawelka Mitte der 1990er Jahre die Erfahrung gemacht, daß dies jedenfalls seinerzeit noch ein echter Treff einer gewissen literarischen und kulturellen Szene war. Das ist mir bis heute gut in Erinnerung geblieben. Dein Bericht macht richtig Lust auf ein Kaffeehaus.
    Liebe Grüße Rainer

    1. Lieber Rainer,

      danke für deine Rückmeldung. Dieser Beitrag hat mir besonders viel Freude gemacht, obwohl ich nach meinem Schulterbruch lange eingeschränkt war.
      Ja, leider gibt’s nichts Vergleichbares bei uns. Das empfinde ich auch als sehr schade. Aber Wien und Prag sind gut und günstig mit dem Zug zu erreichen. Bei Sehnsucht sollte man sich eine Reise gönnen.

      Liebe Grüße
      Barbara

  4. Ach, wie gerne würde ich in so einem Cafè sitzen, genießen, plaudern, die Zeit verstreichen lassen. Warum bloss gibt es das in unserem Land nicht, solche Hallen des Genusses? Es ist schwer, ein Ranking für diese Cafés in Prag zu erstellen, denn jedes hat seine besondere Geschichte und seinen Charme, wie im Beitrag gut herauskommt. Die meisten Touristen in Prag haben überhaupt keine Zeit, diese Tempel der kuk-Zeit zu genießen. Ich war gerade wieder in dem kleinen Café vor dem goldenen Gässchen, nur auf einen Espresso, aber der war lecker und der Touristenrummel außen vor. Ich bin sehr froh, mit Barbara diese Leidenschaft für die Kaffeehaus-Kultur zu teilen und erlebt zu haben. Noch schöner, sie anhand dieser herrlichen Bilder wieder erwecken zu können, danke Barbara, deine Helga

    1. Liebe Helga,

      danke für deine prompte Rückmeldung!

      Die Kaffeeverarbeitung haben wir den Arabern zu verdanken. Kultiviert haben dann die Österreicher das Kaffeetrinken in elegantem Ambiente unter der k.u.k Monarchie, die Ungarn und die Tschechische Republik damals einbezog. Aber in Paris hat sich ebenso eine eigenständige Kaffeehauskultur entwickelt. Wie es in Deutschland aussieht, weiß ich nicht. In Koblenz gibt es kein annähernd so schönes Café. Es hat bei uns auch nicht den gesellschaftlichen Stellenwert. Ich bedauere das sehr. Freue mich aber umso mehr, dass wir in Prag voll auf unsere Kosten kamen.
      Und du hast Recht. Ich würde mich sehr schwer tun mit einem Ranking. Alle Cafés sind verschieden und haben ihr unverwechselbares Profil.

      Liebe Grüße
      Barbara

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