Große Kunst aus kleinen Steinen: die Mosaiken von Aquileia und Ravenna

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Das Fußbodenmosaik in der Basilika von Aquileia

Ravenna

Zwei Taufszenen: das Baptisterium der Orthodoxen und das Baptisterium der Arianer

Das Baptisterium der Orthodoxen (Dom-Baptisterium)

Das Baptisterium der Arianer

Sant’Apollinare Nuovo

Das Mausoleum der Galla Placidia

Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte gibt sein
Leben hin für die Schafe.

Johannes 10, 11

Wie der Hirsch schreit nach
frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir.

Psalm 42,1

San Vitale

[ … ] eine bedeutende Herrscherin, die einen ebenbürtigen Platz neben Justinian einnahm und eine entscheidende Rolle in der Regierung spielte, eine Frau von überlegenem Geist, seltener Tatkraft und bewundernswertem Mut.

Liselotte von Eltz-Hoffmann

Sant’Apollinare in Classe


6 Replies to “Große Kunst aus kleinen Steinen: die Mosaiken von Aquileia und Ravenna”

  1. Liebe Barbara,
    was für ein vielseitiger Beitrag!
    Die tiefgründigen religiösen und kulturhistorischen Referenzen zeigen, wie viel Mühe in dem Beitrag steckt – zur Freude von uns Lesern und Betrachtern.
    Auch wenn es sehr schlicht ist, so gefällt mir das (vergrößerte) Bild der beiden Tauben sehr gut; es hat etwas meditatives.
    Ich habe jetzt Lust, die Mosaiken live zu betrachten und mir danach auch einen Aperol zu gönnen!
    Beste Grüße
    Daniel

    1. Lieber Daniel,

      danke für deine Rückmeldung! Ja, die Kombination von Mosaiken und einem Spritzgetränk (wahlweise mit Aperol, Campari oder Limoncello) und dazu etwas Knabbergebäck hat sich mittags als sehr tragfähig erwiesen. Und abends ein gutes italienisches Essen an weiß gedeckten Tischen. Das vervollständigt den Genuss der Mosaikkunst.
      Danke für deine Unterstützung bei den religiösen Referenzen!

      Liebe Grüße
      Barbara

  2. Liebe Barbara,
    die Präsentation der Kunstform des Mosaik ist dir wirklich gelungen. Die Fotos sind wunderbar. Die Mosaiken von Justinian und Theodora kannte ich bereits aus dem Geschichtsbuch aus der Mittelstufe, aber deine Fotos sind viel besser. Auch das Motiv mit den beiden weißen Tauben ist bekannt und wunderschön fotografiert.
    Ja, der Beitrag ist textlich wie fotografisch hervorragend und macht Lust auf Ravenna. Vielen Dank!
    Liebe Grüße Rainer Schunk

    1. Lieber Rainer,

      vielen Dank für deine positive Rückmeldung!
      Ich habe die Mosaiken mit Justinian und Theodora vermutlich auch zum ersten Mal in meinem Mittelstufengeschichtsbuch gesehen. Und dann in diversen Abbildungen irgendwo. Die Originalmosaiken zu sehen, ist aber ein ganz anderes Kunsterlebnis, weil sie eingebettet sind in eine eindrucksvolle Architektur mit ihrem ganz spezifischen Licht. Von daher lohnt es sich sehr, einen Abstecher nach Ravenna zu machen.
      Liebe Grüße
      Barbara

  3. Hallo Barbara,
    deine Bilder und Geschichten aus Ravenna haben mich sehr erfreut. Denn auch ich hatte das Glück, diese Mosaiken auf mich wirken zu lassen. Ich erinnere mich an die Fülle der Farben, das Üppige, die Blendung. Einfach ein Erlebnis, Ja, es war ein Rausch der Farben, wir hatten zudem extrem wenig Zeit für die Fülle der Eindrücke. Theodora hat mich beeindruckt und natürlich die Heiligen drei Könige. Viele Details, die du aus den Kuppeln der Gebäude schilderst, kann man mit bloßem Auge von unten nicht erfassen. Besonders gefallen hat mir der Fluß Jordan mit den Krebsen auf dem Kopf, der mir damals entgangen war. Die Kunst, aus kleinen Steinchen riesige Bilder zusammen zu puzzeln, fasziniert mich. Wie gut, dass du das alles nochmal so ausführlich zusammengefaßt hast, bis bald Helga .

    1. Liebe Helga,

      danke für deine prompte Rückmeldung! Ja, die Fülle der Mosaiken mit ihren Farben ist wirklich berauschend. Für mehr Details bräuchte man ein Teleobjektiv und ein Fernglas. Das hatte ich leider nicht dabei. Der Jordan mit den Krebsscheren auf dem Kopf gefällt mir auch gut! Aber die heiligen drei Könige sind meine Favoriten! Ich war auch sehr beeindruckt von den sehr unterschiedlichen Kapitellen und den schier endlosen Varianten an Schmuckbordüren. Diese Reise hat sich sehr gelohnt.

      Liebe Grüße
      Barbara

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