1000 Mal fotografiert – die Magie des Taj Mahal

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1000 mal fotografiert –
und auch ich konnte nicht widerstehen!

Es ist die magische Anziehungskraft des weißen Gebäudes, die vollkommene Symmetrie gespiegelt
im Wasser, die schnurgerade auf zypressengesäumten Wegen vom Eingangstor  zum Mausoleum hinführt. Der prächtige Garten um den Taj Mahal unterstreicht das Weiß des Gebäudes, und man kann der Absicht für den Bau des Taj Mahal nur zustimmen: ja, so könnte das Paradies aussehen!

 

Die Atmosphäre am Morgen ist still und beschaulich. Dunst liegt über dem gewaltigen Bauwerk; die Kuppeln wirken entrückt. Und selbst wenn die Touristen in Scharen kommen, bleibt der Zauber des Gebäudes bestehen. 

Besonders fasziniert haben mich die changierenden, abgestuften Weiß- und Beigetöne des Marmors und die präzise Arbeit der Steinmetze und Kalligraphen aus Persien, die dieses Meisterwerk erbaut haben.

Großmogul Shah Jahan –
der Bauherr des Taj Mahal

Großmogul Shah Jahan hat es 1631 in Auftrag gegeben für seine Lieblingsfrau Mumtaz Mahal als Zeichen seiner Liebe – so wird es seit Jahrhunderten tradiert. Dass er emotionale Gründe mit architektonisch gelungener Machtentfaltung und Selbstdarstellung verknüpfen konnte, war sicherlich beabsichtigt.
Zig tausend gut ausgebildete Handwerker haben den Taj Mahal in 17 Jahren erbaut als Ebenbild des Paradieses auf Erden.

 Ja, so könnte das Paradies aussehen!

Im schummrigen Inneren werden die Grabstätten des Paares von einer Jali-Schranke beschirmt, deren Wände aus filigran durchbrochenem Marmor bestehen und mit Halbedelsteinen geschmückt sind. Eifrige Grabwächter leuchten die Edelsteine mit einer Taschenlampe an und machen sie dem staunenden Touristen sichtbar.

… und sein jähes Ende

Doch, wie so oft, kann Größenwahn und das Leben über seine Verhältnisse und auf Kosten der Bevölkerung teuer zu stehen kommen. Shah Jahan wurde von seinem Sohn abgesetzt und in wenigen Räumen seines Palastes (dem Roten Fort) lebenslänglich eingesperrt. Lediglich ein Blick auf sein geliebtes Mausoleum war ihm vergönnt. Ob das nicht eher Fluch als Segen war?  

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